Dienstag | 21. September 2010 | 19 Uhr | Rathaus

Planungs-, Bau-, Verkehrs- und Umweltausschuss

Nachrichten

19. Mai 2010

An Investitionen führt kein Weg vorbei

Tobias ElshoffTobias Elshoff

Wirtschaftskrise, Finanzkrise, Eurokrise, Griechenland-Krise, Vulkan-Krise. Man hat den Eindruck, es gibt nur noch Krisen.

 

Doch man sollte nicht alles schwarz sehen, sondern weiterhin positiv in die Zukunft blicken. Was bleibt uns auch anderes übrig.

 

Heute geht es um die Verabschiedung des Haushaltes 2010 für Nordwalde und damit auch um einen kleinen Teil dieser Zukunft.

 

Nach Einbringung des Haushaltes durch unsere Bürgermeisterin mussten wir alle erst einmal durchatmen. So weist der Ergebnisplan einen Fehlbetrag von fast 2 Millionen Euro auf. Uns stellte sich nun die Frage: Wie gehen wir damit um?

 

Eine Möglichkeit wäre es, den Haushalt zusammen zu streichen und zu hoffen, dass sich die Lage in den nächsten Jahren wieder verbessert. Die andere Möglichkeit wäre, auch in schlechten Zeiten zu investieren. Welche die richtige Entscheidung ist, werden wir wohl erst in den nächsten Jahren wissen.

 

Werfen wir einen Blick auf unsere Einnahmen. Hier mussten wir aufgrund der Wirtschaftskrise einen Rückgang bei der Gewerbesteuer von mehr als 400.000 Euro hinnehmen. Hinzu kamen Rückgänge bei den Schlüsselzuweisungen von mehr als 750.000 Euro und bei der Einkommenssteuer von 150.000 Euro. Macht in der Summe also Mindereinnahmen von ca. 1,3 Millionen Euro. Auch die jüngsten Steuerschätzungen lassen hier für die nächsten Jahre nichts Gutes erahnen. Positiv ist aber zu erwähnen, dass es sich um „Schätzungen" handelt und sich auch die so genannten Experten verschätzen können, sonst gäbe es ja keine Korrektur der Schätzungen.

 

Bei den Ausgaben fällt natürlich die Kreisumlage auf, die den größten Posten ausmacht und im Vergleich zum Jahr 2009 um ca. 180.000 Euro steigt. Aber auch hier muss man fairerweise sagen, dass auch der Kreishaushalt nicht auf Rosen gebettet ist.

 

Diese Posten alleine machen schon fast 1,5 Mio. Euro des Defizits aus, welche wir nicht direkt beeinflussen können.

 

Ebenso wichtig sehe ich hier den Posten der Abschreibung von 1,2 Mio. Euro. Das NKF macht uns hier deutlich, dass wir durch Verschleiß oder Abnutzung unser Vermögen verbrauchen. Dieses können wir nur durch Investitionen wieder aufbauen.

 

In langen und ausführlichen Beratungen - hier geht der Dank an die Verwaltung, die unsere Fragen gerne beantwortet hat - sind wir die einzelnen Positionen im Haushaltsentwurf durchgegangen und haben festgestellt, dass viele Ausgaben einfach notwendig, verpflichtend sind bzw. auf Beschlüssen aus den Vorjahren beruhen.

 

So wurde der Endausbau am Wallgraben bereits öfter in die Folgejahre verschoben und die Investitionen für die Straßenerneuerung Barkhof, Gerhardt-Hauptmann-Str. und Kantstraße sind, wie es ja auch sinnvoll ist, mit den Arbeiten am Kanal zusammengelegt worden. Auch die Ersatzbeschaffung des Feuerwehrfahrzeuges ist eine notwendige Investition. Hier konnten Mittel aus dem Konjunkturpaket II verwendet werden, die nun unseren Haushalt nicht mehr belasten. Auch ein Teil der Straßenbeleuchtung wurde aus dem Konjunkturpaket finanziert. Weitere Investitionen für die Schulen sind wichtige Standortfaktoren und deshalb unumgänglich.

 

Durch die Entscheidung, das Sportgelände an die Ewigmannstiege zu verlagern, entfällt leider die Möglichkeit, weitere Mittel, wie es geplant war, aus dem Konjunkturpaket zu verwenden, da hier Nachhaltigkeit gefordert wird. Da das Sportgelände an der Bahnhofstr. aber noch einige Zeit gebraucht wird, sind auch hier erhaltende Investitionen weiter notwendig. So erhöhen wir den Ansatz um 30.000 Euro.

 

Ebenso unterstützen wir die Sanitäter vor Ort mit 1.500 Euro. Eine Summe, die wir auf Vorschlag unserer Bürgermeisterin an den Spendentopf der Sparkasse geben. Diese tolle Einrichtung rettet Leben.

 

Ebenso unterstützen wir die U3-Betreuung am Kindergarten Wemhoff mit 10.000 Euro. Leider gibt es hier im Kreis keine einheitliche Richtlinie zur Beteiligung der Kommunen. So beteiligt sich Greven beispielsweise gar nicht an der Finanzierung und in Laer legt der Rat, wie wir hier auch, einen Betrag fest. In 2008 war der SSKS-Ausschuss auch noch einstimmig der Meinung, dass die Eigenleistung Sache der Träger ist.

 

Sehr ärgerlich ist, dass wir das Projekt Radweg Grevener Str. in das Jahr 2011 schieben müssen. Uns wurde der Landeszuschuss gestrichen und der Kreiszuschuss um 10.000 Euro gekürzt, so dass die Gemeinde 70.000 Euro zu tragen hätte. Ein Betrag, der aufgrund der Haushaltslage nicht machbar ist.

Dennoch sagen wir, dass der Radweg in Zusammenarbeit mit der Interessengemeinschaft vernünftig saniert werden soll und erhöhen daher den Ansatz für die Instandhaltung von Straßen und Wege im Innen- und Außenbereich um 50.000 Euro. Mit einem Teil dieser Mittel können die notwendigsten Reparaturen durchgeführt und die Schäden, die auch durch den harten Winter auf anderen Straßen entstanden sind, wenigstens etwas gelindert werden.

 

Zum Thema Straßen sei gesagt, dass wir hier endlich ein Konzept brauchen, dass sowohl die Straßen im Innen- wie auch im Außenbereich einschließt, immerhin macht unser Straßennetz in der Bilanzsumme per 31.12.2008 einen Wert von 12,1 Mio oder fast 23% unseres Vermögens aus. Dieses Vermögen gilt es zu erhalten.

 

Kommen wir nun zur Industriestraße. Hier werden für deren Fertigstellung 480.000 Euro veranschlagt. Diese Summe hat uns einige Kopfschmerzen bereitet. Die gesamte CDU-Fraktion hat dieses Thema ausführlich beraten und dann mit Mehrheit, wie es in einer Demokratie üblich ist, entschieden, den Ansatz im Haushalt und damit die Fertigstellung der Industriestraße mitzutragen. Eine Verschiebung in die nächsten Jahre würde uns wahrscheinlich noch teurer kommen. Wir meinen hier eine wichtige Investition zu tätigen und auch den Standort Nordwalde für Unternehmen zu sichern und attraktiv zu gestalten. Denn es sind die Unternehmer, die Arbeitsplätze schaffen und durch Steuerzahlungen einen Großteil des Haushaltes finanzieren.

 

Ebenso muss durch Investitionen erreicht werden, Unterhaltungskosten zu senken. Wir sehen in dem Projekt Ökoprofit den richtigen Ansatz, immerhin geben wir für Strom und Gas ca. 380.000 Euro aus. Jede Investition, die zu einer Ausgaben-Reduzierung führt, entlastet unseren Ergebnisplan.

 

Durch die bereits feststehenden Änderungen bei den Investitionen beantragen wir, auf eine Kreditaufnahme für Investitionen zu verzichten, um so den Ergebnisplan durch Zinszahlungen nicht weiter zu belasten.

 

Aufgrund der schwierigen finanziellen Lage ist es die Aufgabe des Rates, alles zu tun, um die Handlungsfähigkeit der Gemeinde Nordwalde zu sichern, also die Haushaltsicherung zu vermeiden, aber auch das Vermögen durch notwendige Investitionen für die nachfolgenden Generationen zu erhalten.

08. März 2010

Klausurtagung der Jungen Unionen Nordwalde und Altenberge

 

Die Idee bestand schon seit langem und wurde öfter diskutiert: Eine engere Zusammenarbeit zwischen den Ortsverbänden Altenberge und Nordwalde. Jetzt machten die Vorsitzenden der Jungen Union Altenberge, Tim Warmeling, und der Nordwalder JU-Vorsitzende, Sebastian Seppelt, Nägel mit Köpfen. Sie luden zu einer gemeinsamen Klausurtagung der JU-Ortsverbände Altenberge und Nordwalde ein.

 

Anfang März trafen sich die Jungpolitiker beider Gemeinden im „Schlaumacher" in Nordwalde und besprachen Ortsverbandsstrukturen, Möglichkeiten der Zusammenarbeit und gemeinsam mit der CDU-Landtagskandidatin Christina Schulze Föcking Wahlkampfthemen.

 

„Die JU ist vor Ort ein wichtiger Zukunftsbaustein für die Lokalpolitik", sagte der Nordwalder CDU-Fraktionsvorsitzende Willi Volpers bei seiner Begrüßung. Das trifft insbesondere für Nordwalde zu, wo fünf JU-Mitglieder im Rat vertreten sind. Die Anzahl der JU'ler hat sich in den letzten zwei Jahren in beiden Ortsverbänden verdoppelt.

 

Die JU Nordwalde hat 46, die JU Altenberge 103 Mitglieder und ist damit der stärkste Ortsverband im Kreis Steinfurt. Der kommende Wahlkampf und die gemeinsame Landtagskandidatin bieten die Gelegenheit einer Kooperation beider Ortsverbände.
Die Einsätze bei Aktionen sollten gebündelt, Know-How und Informationen ausgetauscht und breiter genutzt werden.

 

Der Altenberger Stefan Grawe, Kreisvorsitzender der JU, verspricht sich - insbesondere zur Landtagswahl - von einer engeren Zusammenarbeit zudem Synergie-Effekte.

01. Februar 2010

Jürgen Rüttgers live erleben

Fahrt zum Politischen Aschermittwoch in Recke

Quelle: CDU-Kreisverband SteinfurtQuelle: CDU-Kreisverband Steinfurt

Bereits zum neunten Mal findet am 17. Februar (Mittwoch) der Politische Aschermittwoch in der Gemeinde Recke statt.

 

Die CDU Nordwalde wird für diese Veranstaltung, bei der Jürgen Rüttgers, Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen, Hauptredner des Abends sein wird, einen Bus einsetzen.

 

Nordwalder, die Interesse haben, mitzufahren, können sich beim CDU-Ortsverbandsvorsitzenden Oliver Hordt (Telefon: 02573/979574, E-Mail: oliver.hordt@cdu-nordwalde.de) melden.

 

Abfahrt ist um 18 Uhr am Rathaus.

31. Dezember 2009

Nordwalde in eine gute Zukunft führen

Grußwort zum Jahreswechsel

Oliver HordtOliver Hordt

Liebe Mitglieder der Nordwalder Ortsunion,
liebe Freunde, Förderer und Unterstützer,
liebe Besucher unserer Internetseite,

 

mit drei bedeutenden Wahlen geht in diesen Tagen ein viel zitiertes „Superwahljahr" zu Ende.

 

Gemeinsam haben wir einen Wahlkampf gemeistert, der sich wohl noch nie so lang und facettenreich dargestellt hat. Aber das Engagement vieler Nordwalder - auch außerhalb unserer Partei - hat uns gemeinsam verdiente und in jeder Hinsicht gute Ergebnisse beschert:

 

Die gute und nachhaltige Politik der CDU vor Ort wurde honoriert, unser gemeinsamer solider Weg soll nach der überwiegenden Meinung der Bürgerinnen und Bürger fortgesetzt werden. Mit Sonja Schemmann, der ersten Frau im Nordwalder Bürgermeisteramt, wollen wir Nordwalde in eine gute Zukunft führen.

 

Das nun vor uns liegende Jahr zeigt uns schon jetzt erhebliche, vor allem im finanziellen Bereich liegende, Herausforderungen auf: Die Folgen der Wirtschaftskrise werden viele Gemeinden aufgrund drastisch einbrechender Einnahmen aus Gewerbe- und Einkommensteuer in die Knie und in das Haushaltssicherungskonzept zwingen. Auch bei uns sind diese Defizite deutlich erkennbar.

 

Wir sind aber überzeugt, dass unser sparsamer und mit finanziellem Weitblick beschrittene Weg der letzten Jahre ein solides Fundament darstellt. Gemeinsam haben wir Nordwalder schon einmal einer desolaten Finanzlage Disziplin und ein hohes Maß an Eigenverantwortung und ehrenamtlichen Einsatz entgegengestellt - all dies stimmt mich zuversichtlich.

 

Ihnen allen wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein friedvolles und gesundes Jahr 2010!

 

Ihr

Oliver Hordt, Vorsitzender

 

02. September 2009

Breites Spektrum ist garantiert

Über 50 Ausbildungsstellen in Nordwalde auf einen Blick

Das Warten hat sich gelohnt: Nach mehrmonatiger Vorbereitungszeit und passend zum Schulstart gibt die Junge Union Nordwalde in diesen Tagen ihre neue Ausbildungsbroschüre heraus.

 

Das Beste daran: Der Arbeitskreis, der sich regelmäßig getroffen hat, um die Broschüre zu erstellen, hat über 50 Ausbildungsstellen in Nordwalde aufgespürt, auf die sich Jugendliche, die im kommenden Jahr ihren Schulabschluss machen, ab sofort bewerben können.

 

Mit ihrer Ausbildungsbroschüre, die erstmals seit mehreren Jahren wieder erscheint und den Titel „Berufsausbildung in Nordwalde – Die Perspektive vor Ort“ trägt, möchte die Junge Union den ausbildenden Unternehmen vor Ort helfen, den passenden Auszubildenden zu finden. Vor allem aber will sie den Jugendlichen bei der Suche nach einem Ausbildungsplatz behilflich sein.

 

Das Spektrum der Ausbildungsplätze in Nordwalde ist – wie der Arbeitskreis der Jungen Union in den vergangenen Wochen und Monaten bei seiner Recherche festgestellt hat – sehr groß. So sei für fast jeden Bewerber etwas dabei.

 

Erhältlich ist die über 40 Seiten starke Ausbildungsbroschüre ab sofort bei Volksbank, Sparkasse, im Jugendcafe und im Rathaus. Zudem kann sie auf der Internetseite der CDU Nordwalde kostenlos heruntergeladen werden.

Klicken Sie zum Download der Broschüre auf folgenden Link:
ausbildungsbroschuere.pdf
Adobe Acrobat Dokument [848.7 KB]

18. Juni 2009

Ratskandidaten zu Gast

CDU-Vorstand lud ins Hotel „Zur Krone“ ein

Anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl traf sich der Vorstand der CDU Nordwalde am Mittwochabend (17. Juni) mit den Ratskandidaten und deren Vertretern zu einer Arbeitssitzung in der Gaststätte Kordt. Anlässlich der bevorstehenden Kommunalwahl traf sich der Vorstand der CDU Nordwalde am Mittwochabend (17. Juni) mit den Ratskandidaten und deren Vertretern zu einer Arbeitssitzung in der Gaststätte Kordt.

31. Mai 2009

„Jede Stimme zählt“

CDU-Ortsverbandsvorsitzender ruft zur Europawahl auf

Oliver HordtOliver Hordt

Liebe Parteifreunde,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

 

am kommenden Sonntag sind wir alle aufgerufen, für unser gemeinsames Europa unsere Stimme abzugeben. Die Wahl am 07. Juni ist eine wichtige Weichenstellung für Europa. Deshalb kommt es auf jeden von uns an – jede Stimme zählt.

 

Die CDU ist die Partei von Helmut Kohl und Konrad Adenauer und auch deshalb ist das europäische Projekt für uns alle eine große Verpflichtung und einzigartige Chance: Für Frieden, Freiheit und Wohlstand. 60 Jahre in Frieden leben zu können, ist nicht zuletzt diesem Zusammenhalt der europäischen Mitgliedstaaten zu verdanken.

 

Verschaffen Sie mit Ihrer Stimme Ihren Anliegen Gehör und gehen Sie am Sonntag zur Wahl des einzigen direkt gewählten Organs der EU.

Geben Sie Dr. Markus Pieper, der seit 2004 das Münsterland erfolgreich im europäischen Parlament vertritt, Ihre Stimme!

 

Ich zähle auf Sie!

 

Ihr

Oliver Hordt

17. Februar 2009

Professionelle Wege in eine gelungene Öffentlichkeitsarbeit

Sonja Schemmann bietet Seminar für Vereinsvorstände an

Sonja SchemmannSonja Schemmann

Am 13. März (Freitag) laden Bürgermeisterkandidatin Sonja Schemmann und der Verein „Schlaumacher“ zu einer Informationsveranstaltung zum Thema „Öffentlichkeitsarbeit für Vereinsvorstände“ ein.

 

Das Seminar beginnt um 18.30 Uhr in den Räumlichkeiten des Vereins „Schlaumacher“ (Bahnhofstraße 17, Eingang Wehrstraße 5). Die Teilnahme ist kostenlos.

 

Mehr Informationen, auch zu den kommenden Bustouren unter dem Motto „Politik erfahren - mit Sonja unterwegs“, finden Sie auf der Internetseite von Sonja Schemmann.

28. Januar 2009

Nordwalder Ortskerngestaltung im Fokus

Sonja Schemmann lud zu Gedankenaustausch ein

 

Noch sind es nur Visionen. Lose Gedankenspiele darüber, wie er einmal aussehen könnte, der Nordwalder Ortskern. Fest steht: So, wie es ist, kann und soll es nicht bleiben. Darin waren sich alle Beteiligten einig, die jetzt auf Initiative von Bürgermeisterkandidatin Sonja Schemmann an einem Arbeitstreffen zur Neugestaltung von Nordwaldes „guter Stube“ teilnahmen.

 

Neben Sonja Schemmann selbst waren das der CDU-Ortsvorsitzende Oliver Hordt, der Nordwalder Architekt Reinhard Herrmann, Tobias Roland von der Werbegemeinschaft sowie Thomas Mielke und Hellmut Neidhardt vom Dortmunder Planungsbüro „Landschaft Planen + Bauen“. Im Sinne einer informativen Zukunftswerkstatt trafen sie sich im Anschluss an einen ausgedehnten Ortsrundgang zu einem intensiven Gedankenaustausch in den Räumlichkeiten des Wohnparks „Zur alten Molkerei“.

 

Grundlage dieses Gespräches war: „Die Neugestaltung des Nordwalder Ortskerns stellt für die Gemeinde eine der wichtigsten Herausforderungen der kommenden Jahre dar.“ Angefangen mit dem Bau der Ortsumgehung, ohne die eine gestalterische Reform der Dorfmitte undenkbar ist, sind es insbesondere zwei Kernziele, die von der Runde erarbeitet wurden: Einerseits und in erster Linie soll die Aufenthaltsqualität rund um Rathaus und Kirche gesteigert werden. Andererseits soll auch – konzeptionell wie infrastrukturell – eine Verbindung zu anderen Teilen der Gemeinde geschaffen werden.

 

„Wir haben die Chance, unserem Ortskern ein attraktives, neues Gesicht zu verleihen“, betonte Sonja Schemmann, die alle Nordwalder Bürger durch entsprechende Foren und der Beteiligung der Gewerbetreibenden eng in die Entwicklung eines zukunftsweisenden Ortsentwicklungskonzeptes mit einbinden möchte. Kreativität, Mitsprache und die Hinzuziehung verschiedener Fachplanungsbüros sind für die Bürgermeisterkandidatin unbedingte Voraussetzungen für Vielfalt, Nachhaltigkeit und einen breit getragenen Konsens, um einen Identifikationsraum für alle Nordwalder zu schaffen.

 

Ebenfalls plant Sonja Schemmann, sich mit dem Land NRW an einen Tisch zu setzen, um Möglichkeiten der Finanzierung zu erörtern.