16. Oktober 2009
CDU will Generationenbeirat
Volpers, Hordt und Nadicksbernd bilden weiter die Fraktionsspitze

Nordwalde. Unter der Leitung des CDU-Ortsvorsitzenden Oliver Hordt und des Fraktionsvorsitzenden Willi Volpers fand jetzt die konstituierende Fraktionssitzung der Nordwalder CDU statt.
Neben den neu gewählten Ratsmitgliedern, Sebastian Seppelt, Tobias Elshoff und Daniel Borgmeier, nahmen auch die neue Kreistagsabgeordnete Franzis Ruwe und Nordwaldes künftige Bürgermeisterin Sonja Schemmann an der Sitzung teil.
Nach einem Rückblick auf den Wahlkampf wurde die gesamte Fraktionsspitze einstimmig in ihren Ämtern bestätigt: Willi Volpers bleibt Fraktionsvorsitzender, Oliver Hordt sein Stellvertreter und Erika Nadicksbernd wird auch in Zukunft als Fraktionsgeschäftsführerin tätig sein.
Was die Bildung der Ausschüsse (Anzahl, Größe und Besetzung) für die neue Legislaturperiode betrifft, werden sich die Nordwalder Christdemokraten in den kommenden Tagen mit den anderen Fraktionen zu Abstimmungsgesprächen treffen. Dabei möchte die CDU - wie bereits zum Ende der letzten Legislaturperiode gefordert - die Bildung eines „Generationenbeirats“ durchsetzen. Dieser Beirat soll vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung - mit einer Zunahme alter Menschen und den Rückgang der Geburtenrate - Generationen übergreifendes Denken, Leben und Arbeiten forcieren.
Gerade die heranwachsenden Generationen werden sich nicht nur finanziell, sondern vor allem gesellschaftlich mit dieser Entwicklung auseinandersetzen und neue Wege des Zusammenlebens finden müssen. Viele Themen der zukünftigen Arbeit können nach Meinung der Union nur durch „intergenerative Arbeit“ zum Abbau von Berührungsängsten, zur Stärkung des Verständnisses füreinander und Neubelebung des „Generationenvertrages“ kommuniziert werden.
Weiter verständigten sich alle Anwesenden auf eine Fortführung der guten und bewährten, engen Zusammenarbeit mit der FDP. Mit einem regen Austausch über die Ziele, die im Wahlprogramm festgelegt wurden, klang die Sitzung aus.
Quelle: Westfälische Nachrichten
