Nordwalde. Bürgermeister Dietmar Brockmeyer hat es in der Vergangenheit immer wieder betont: Am meisten zeichnet die Nordwalder ihr großes ehrenamtliches Engagement in der Gemeinde aus. Eine Eigenschaft, die neben dem Verwaltungschef auch die CDU-Frauenunion zu schätzen weiß. „Es ist schön, dass jedes Jahr Frauen zu uns kommen, um selbstgebackenes Brot und Waffelteig zu spenden. Das ist so herrlich unkompliziert“, freut sich deren Vorsitzende Erika Nadicksbernd.
Bei ihrem „Flohmarkt von Kindern für Kinder“ am Freitagnachmittag erhielten die Christdemokratinnen erneut tatkräftige Unterstützung. Die war auch nötig: Zahlreiche Besucher waren zum Amilly-Platz gepilgert und standen nach einem ausgiebigen Bummel Schlange für die leckeren Zuckerwaffeln und knusprigen Brote. Für die CDU-Frauenunion war es zugleich eine ganz besondere Ausgabe des von ihnen veranstalteten Flohmarktes. Bereits seit 25 Jahren machen sie das Feilschen um Spielzeug und Co. rund um Rathaus und Kirche möglich.
„Die Idee, einen Flohmarkt für Kinder zu veranstalten, hatte 1979 die damalige Vorsitzende der CDU-Frauenvereinigung Karin Hiersemann“, erzählt Mechthild Lenfort. Nachdem der erste von der Bevölkerung gut angenommen wurde, habe die Vorstandsrunde der Frauenvereinigung beschlossen, jedes Jahr einen Flohmarkt durchzuführen. Der Rest ist Geschichte.
Waffeln wurden von Anfang an verkauft. Nicht für die eigene Kasse, sondern für den Nachwuchs des Ortes. „Der Erlös fließt nun schon seit 20 Jahren in die Mitfinanzierung eines Gastspiels der Freilichtbühne Greven-Reckenfeld für die Kinder in der Weihnachtszeit“, betont Mechthild Lenfort. Auch in diesem Winter werde die Spielschar auf Tournee gehen und in Nordwalde Station machen. „Durch die Einnahmen beim Waffel- und Brotverkauf können wir den Familien die Eintrittskarten günstiger anbieten“, betont Erika Nadicksbernd. Sollte nach dem Wintermärchen noch Geld übrig bleiben, so komme dieses ebenfalls den Nordwalder Kindern zu Gute. „Zum Beispiel in Form von Spielgeräten.“
Quelle: Westfälische Nachrichten

