06. März 2010
„Nordwalde nach vorne bringen“
Sonja Schemmann nutzt CDU-Generalversammlung für erste Zwischenbilanz

Nordwalde. Knapp ein halbes Jahr nach ihrem Amtsantritt hat Bürgermeisterin Sonja Schemmann am Donnerstagabend die Generalversammlung der Nordwalder CDU genutzt, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. „Es geht darum, Nordwalde weiter nach vorne zu bringen", sagte Schemmann und nannte Projekte wie „Benno" (die WN berichteten), die Sanierung des Rathauses unter energetischen Gesichtspunkten und die Erarbeitung eines Energiekonzeptes als Beispiele. Auch der endgültige Beschluss zur Verlagerung der Sportstätten an die Ewigmannstiege und das jetzt gefundene Areal für die neue Reitanlage an der Halstrupstiege verbuchte Schemmann als Erfolge für Nordwalde.
Die Bürgermeisterin führte besonders Sinn und Zweck des „Benno"-Projektes aus: „Kulturarbeit ist wichtig, um Nordwalde nach innen zu stärken. Dadurch erreichen wir gleichzeitig auch eine Stärkung nach außen." Als Beispiel dafür, wie so etwas gelingen kann, nannte sie das Skulpturenprojekt, mit dem Altenberge derzeit positive Schlagzeilen macht.
Eine positive Bilanz zog auch der Ortsvorsitzende Oliver Hordt, trotz „Hickhack in Berlin, schlechter Nachrichten aus Düsseldorf und Unruhe vor Ort". Hordt verwies auf das konstante Abschneiden der CDU bei den drei Wahlen im vergangenen Jahr und berichtete, dass die Mitgliederzahl in den vergangenen zwei Jahren angestiegen sei. Kein gutes Haar ließ Hord am politischen Gegner. Speziell der SPD warf er vor, „die Schmach der verlorenen Bürgermeisterwahl" noch nicht überwunden zu haben, und den Wahlkampf mit „Polemik, stillosen Attacken, sinnlosen Anträgen" weiterzuführen und das Amt der Bürgermeisterin zu beschädigen. Hordt sagte aber auch: „Sollte ich jemanden persönlich verletzt haben, dann war das nie meine Absicht."
Fraktionsvorsitzender Willi Volpers war es dann, der den ausgeschiedenen Ratsmitgliedern dankte. Allen voran Franziska Ruwe und Gerd Fischer. Nicht gekommen waren Werner Hols, Roswitha Krusch-Oest und Reinhard Herrmann.
Nach der einstimmigen Wahl von Michael Wissing zum neuen Beisitzer und noch vor der Ehrung langjähriger Mitglieder stellte sich Christina Schulze Föcking als Landtagskandidatin und potenzielle Nachfolgerin von Hannelore Brüning vor. Die Steinfurterin zeichnete von sich selbst das Bild einer engagierten und ambitionierten Landwirtin mit traditionellen Werten und einer ordentlichen Portion Bodenständigkeit. Das kam gut an im Saal der Gaststätte Diepenbrock.
Für 50-jährige Mitgliedschaft im CDU-Ortsverband wurden Heinz Wiegmann (3.v.r.) und Heinz Dömer (3.v.l.) geehrt. Darüber hinaus gratulierten CDU-Landtagskandidatin Christina Schulze-Föcking (2.v.r.) und CDU-Ortsverbandsvorsitzender Oliver Hordt (4.v.l.) Hermann Wiedau (4.v.r., 40 Jahre) sowie Maria Flothkötter, Heinrich Göcke und Willy Volpers (25 Jahre) für langjährige Mitgliedschaft. In Abwesenheit geehrt wurden Theo Drees (50 Jahre) sowie Manfred Schmitz, Karlheinz Mersch, Eduard Prinz, Josef Lenfort, Franz Waterkamp, Reinhard Intfeld (40 Jahre).
Quelle: Westfälische Nachrichten
