Nordwalde. Nachdem seit einiger Zeit keine Bewegung mehr im Bereich der ehemaligen Baumwollspinnerei zu erkennen war, hat sich die Bürgermeisterkandidatin der CDU, Sonja Schemmann, über die Weiterentwicklung dieses vom Zerfall bedrohten Geländes informiert.
Grundlage sind die bisherigen Planungen und die Vorstellungen der Eigentümergemeinschaft. Diese haben mit dem Planungsbüro Nelle einen eigenen Plan für das Gelände erstellt, schreibt die CDU in einer Pressemitteilung. Sonja Schemmann und die CDU möchten die weiteren Planungen in enger Zusammenarbeit mit den Eigentümern und den Bürgern der Gemeinde fortführen. Das sei schon immer die grundsätzliche Haltung der CDU zu diesem Thema gewesen. „Wir können hier nicht ohne Beteiligung und dem Wissen über die Vorstellungen der Eigentümer über Flächen beschließen, die sich im Privatbesitz befinden“, so Sonja Schemmann. Es handele sich hier um eine Fläche im Ortskern, deren Planung und Bebauung das Ansehen des Ortes über viele Jahre maßgeblich mit bestimmen werde.
Eine Verlegung des ZOBs in das Wattendorffgelände, wie von der UWG gefordert, hält die CDU für wenig durchdacht und für die Entwicklung des Ortes wenig förderlich. Auch will die CDU den ZOB in einem weiteren Schritt der Ortskernplanung am jetzigen Standort schließen. Die Christdemokraten bevorzugen nach jetzigem Stand aber eher eine Lösung, die aus mehreren Bushaltepunkten im Ort besteht.
„Um die Vorstellungen der Eigentümergemeinschaft zu kennen und darüber diskutieren zu können, soll der Planer die Entwürfe in der kommenden Planungsausschusssitzung im Februar den Mitgliedern vorstellen“, so Sonja Schemmann. „Ziel muss sein, Bewegung in die Diskussion zu bekommen und das Thema anzupacken“, schreibt die CDU abschließend.
Quelle: Westfälische Nachrichten
