CDU

Do

25

Aug

2016

Führungswechsel bei der CDU

26-Jähriger übernimmt den Vorsitz

Nordwalde. Mit dem 26-jährigen Jonas Hülskötter läutet die Nordwalder CDU einen Generationswechsel ein. Der Student der Betriebswirtschaft wurde am Dienstagabend bei der Mitgliederversammlung von den 27 Stimmberechtigten einstimmig zum neuen Ersten Vorsitzenden des 147 Mitglieder starken Ortsverbandes gewählt. Er ist Nachfolger von Willi Volpers, der nach jahrzehntelanger Arbeit als Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender nicht mehr antrat.

 

„Ich möchte nicht abgewählt werden, nur weil ich schon lange an verantwortlicher Position dabei bin. Deshalb lege ich den Vorsitz in jüngere Hände, denn ich glaube, mit Jonas Hülskötter haben wir einen dynamischen neuen Vorsitzenden gefunden“, betonte der scheidende Vorsitzende. Er bedankte sich bei allen, die ihn in seiner Arbeit unterstützt haben und machte deutlich, dass man sich ehrlich streiten konnte aber immer zusammenhielt, wenn es darauf ankam.

 

Dass das so war, machte Lothar Dömer als stellvertretender Vorsitzender in einer kurzen Laudatio deutlich. „Deine ruhige Art und deine Sachlichkeit haben uns immer imponiert“, lobte er Willi Volpers. Als kleines Dankeschön überraschte er den Scheidenden mit einem Präsent aus erlesenen Weinen.

 

Bei den weiteren anstehenden Wahlen wurden Lothar Dömer und Mechthild Voß-Stemping als stellvertretende Vorsitzende und Helmut Feld als Kassierer bestätigt. Neu im Vorstand ist Ingo Volpers als Schriftführer. Zu den wiedergewählten Beisitzern Michael Wissing und Oliver Hordt wurde als dritter Beisitzer Jürgen Abeler gewählt. Gewählt wurden auch zahlreiche Vertreter für die anstehenden Wahlen auf Bundes- und Landesebene.

 

Bürgermeisterin Sonja Schemmann nutzte die Versammlung, ihren Parteifreunden die Überlegungen und Planungen zur Umgestaltung des Ortskerns vorzustellen und deutlich zu machen, dass dies eine Herausforderung für die gesamte Gemeinde und nicht nur für die politisch Handelnden ist. „Es wird nicht einfach, aber wir sind auf einem guten Weg“, so ihre Überzeugung.

 

Quelle: Westfälische Nachrichten

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