• 08.12.11 | Presse
Der „Bürgermeister“ dankt ab
Nach 32 Jahren: Franz Edeling übergibt Ratsmandat an Gustav Böller
Nach 32 Jahren lässt Franz Edeling das Rathaus hinter sich. Am kommenden Donnerstag gibt er sein Mandat ab.Nordwalde. Politik spielt sich nicht nur im Rathaus ab. Wenn Politik nah am Wähler sein will, kann sie auch auf der Straße stattfinden. Oder auf dem Radweg. Wie im Fall von Franz Edeling.
Der CDU-Ratsherr steht nicht nur an der Spitze der Interessengemeinschaft „Radweg im Scheddebrock", sondern hat in den vergangenen zwölf Jahren auch unzählige Stunden ehrenamtlicher Arbeit in das Projekt investiert.
Jetzt hört er auf. Nicht in der Interessengemeinschaft, sondern mit der Politik. „Das war so abgesprochen. Eigentlich wollte ich schon zur letzten Wahl nicht mehr antreten", berichtet Edeling im Gespräch mit den WN. Doch dann habe er sich doch noch überreden lassen.
Aber jetzt ist Schluss. Die letzte Sitzung dieses Jahres ist gleichzeitig Edelings letzte. Am kommenden Donnerstag (15. Dezember) übergibt er das Mandat an seinen persönlichen Stellvertreter Gustav Böller.
32 Jahre ist es her, dass Edeling in den Rat einzog. In fast allen Ausschüssen war er schon mal vertreten. Und immer lagen ihm die Außenbereiche besonders am Herzen: „Nicht nur der Scheddebrock, sondern die anderen Bauerschaften natürlich auch."
Edeling kann sich gut erinnern, dass die Instandsetzung der Wirtschaftswege und die Versorgung mit Stadtwasser in den 70er und 80er Jahren wichtige Themen waren. Später waren es die Radwege, für die er sich intensiv engagiert hat.
Edeling selbst war Hauptinitiator des Radweges im Scheddebrock, der zunächst vom Egen bis zum Landhaus Scheddebrock gebaut wurde und der in den vergangenen Jahren verbreitert und mit einer Asphaltdecke versehen wurde. Immer dabei: Franz Edeling. Auch bei den Westerodern und den Suttorfern leistete er in Sachen Bürgerradweg wertvolle Schützenhilfe.
Sein Engagement - Edeling war zwischenzeitlich auch neun Jahre lang Vorsitzender der Schützengesellschaft - hat ihm auch den Spitznamen „Bürgermeister vom Scheddebrock" eingebracht. Ob ihm das schmeichelt? „Warum nicht? Ist doch was Feines, wenn man auf etwas zurückblicken kann, das einem einen solchen Spitznamen eingebracht hat", findet Edeling.
In seiner Freizeit will sich der 61-Jährige jetzt mehr seiner Familie, vor allem seinem einjährigen Enkelsohn, und seinem 15er Deutz widmen, der wie Edeling Baujahr 1955 ist und auch schon viele Stunden Arbeit beim Radwegebau geleistet hat.
Quelle: Westfälische Nachrichten
• 25.11.11 | Aktuelles
Viel Lob für die KvG
Christina Schulze Föcking (MdL) zu Gast in der Gesamtschule

Nordwalde. Für Christina Schulze Föcking war es eine Premiere. Zum ersten Mal besuchte die CDU-Landtagsabgeordnete jetzt die KvG-Schule.
Mit der neuen Schulleiterin Karla Müsch-Nittel, ihrem Stellvertreter, Bernhard Manemann-Kallabis, und Schulsprecher Torsten Schlossmann sprach sie über den Schulkonsens in NRW und über die allgemeine Situation in der Schullandschaft.
Von der Gesamtschule zeigte sich Schulze Föcking begeistert. Begleitet wurde sie bei ihrem Besuch in der Gemeinde von Bürgermeisterin Sonja Schemmann, CDU-Kreistagsmitglied Franzis Ruwe und dem hiesigen CDU-Fraktionsvorsitzenden Tobias Elshoff.
